Vereinssport

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VfL Hameln will wieder in die Regionalliga zurück

von Jürgen Kohlenberg

Nach genau 30 Jahren ist der VfL Hameln wieder in der Handball-Oberliga am Start. Nur mit dem Unterschied, dass der VfL damals von „unten“ und diesmal von „oben“ kam. Der Frust nach dem Abstieg aus der Regionalliga ist aber inzwischen längst verraucht, die "Handwerker" sind in der Oberliga zu neuen Taten aufgebrochen und wollen den "Betriebsunfall" möglichst umgehend korrigieren. Will heißen: Saisonziel ist die Meisterschaft und somit der direkte Wiederaufstieg in die 3. Liga. „Dafür müssen und werden wir hart arbeiten. Oberstes Gebot ist Disziplin auf und neben dem Spielfeld“, redete Trainer Hajo Wulff, der die Mannschaft im Dezember 2008 von Peter Eddelbüttel übernommen hatte, Klartext. Nach einem Warnschuss am zweiten Spieltag mit einer unnötigen Heimniederlage gegen den MTV Altwarmbüchen ist der VfL inzwischen in der Oberliga angekommen und hat sich an der Spitze festgesetzt. Der Trainer kann auf eine verschworene Gemeinschaft bauen. Der gute Zusammenhalt und die Kameradschaft waren letztendlich auch ausschlaggebend, dass das Team nach dem Abstieg nahezu komplett zusammen blieb. "Das ist einmalig. Viele Spieler haben lukrative Angebote anderer Vereine ausgeschlagen und haben sich klar zu unserem Vorhaben bekannt", unterstreich der Cheftrainer. Einzig Dominik Niemeyer, der aufgrund langwierieger Verletzung seine Klasse bei seinem Heimatverein nie unter Beweis stellen konnte, Marek Staniszewski und Thorben Kanngießer, deren Verträge nicht verlängert wurden, verließen den VfL. Mit Linkshänder Björn Schubert für den rechten Rückraum und Rechtsaußen Marc Clausing konnten sogar zwei Neuzugänge verpflichtet werden, die dem Team sichtlich gutgetan haben. Ging beim VfL im Vorjahr viel über die Individualität einzelner Spieler, so ist die Last jetzt auf mehrere Schultern verteilt. Das Spiel ist mannschaftsdienlicher verteilt, wodurch die Hamelner für die Konkurrenz noch unberechenbarer geworden sind. "Bei Wechseln haben wir jetzt so gut wie keinen Qualitätsverlust mehr und somit keinen Abbruch im Spiel", berichtet Hajo Wulff. So bekommt der inzwischen längst zur Institution gewordene Routinier Christian Raddatz, der als resoluter Abwehrchef ohnehin stark gefordert ist, jetzt im Angriff die benötigten Pausen. Mit Oliver Glatz, der als Regisseur der Kopf im Angriff ist, Björn Schubert, Torben Höltje und dem wurfgewaltigen Torjäger Jannis Pille gibt es ausreichend Alternativen. Die Torhüterposition ist mit Frank Rosenthal und Andrew Treuthardt ausgezeichnet besetzt, ebenso wie der Kreis mit Heiko Heemann und Daniel Wick. Auf Linksaußen teilen sich David-Niclas Emmel und Sven Hylmar die Spielanteile, auf der rechten Außenbahn sorgen Rasmus Meier, Marcel Engelhard und Marc Clausing für Schwung. "Die Einstellung der Spieler ist hervorragend, alle haben den Blick klar auf unser Ziel gerichtet. Konditionell sind wir gut drauf und spielerisch machen wir kontinuierlich Fortschritte. Wir sind auf einem guten Weg", betont Trainer Wulff, der auch zufrieden registriert, "dass unsere jungen Spieler wie zum Beispiel Torben Höltje, Jannis Pille, Daniel Wick oder David Emmel jetzt zwar den nächsten Schritt gehen, aber mit ihrer Entwicklung noch längst nicht am Ende sind." Viel zu tun hat hingegen Manager Ralph Krone, der für den notwendigen Finanzrahmen sorgen muss. Die Unterstützung der aufstrebenden Mannschaft aus der heimischen Wirtschaft lässt aber eher zu Wünschen übrig. "Hier benötigen wir dringend noch Sponsoren und Mitstreiter. Es wäre schön, wenn sich die Wirtschaft zum Handballsport in Hameln bekennen würde. Denn eins ist klar, geringer werden die Ausgaben in der Regionalliga nicht. Schon allein für Fahrtkosten oder Schiedsrichtergelder müssen wir dann tiefer in die Tasche greifen", erläutert Krone.

Die aktuelle Mannschaft des VfL Hameln:

Obere Reihe von links: Physiotherapeutin Denise Becher, Betreuer Reiner Glatz, Marc Clausing, Björn Schubert, Christian Raddatz, Jannis Pille, Heiko Heemann, Oliver Glatz, Trainer Hajo Wulff, Manager Ralph Krone. Untere Reihe von links: Sven Hylmar, Torben Höltje, Rasmus Meier, Frank Rosenthal, Andrew Treuthardt, David-Niclas Emmel, Daniel Wick, Marcel Engelhard. Foto: Jürgen Kohlenberg  


Termine:

Sunday, 5. September
Bodywork

11:00 Uhr mit Maike

Saturday, 11. September
Pulse Cycling

15.00 - 16.00 Uhr mit Lisa

Sunday, 12. September
Bodywork

11:00 Uhr mit Julia E.

Saturday, 18. September
Pulse Cycling

15:00 - 16:30 Uhr mit Karin

Sunday, 19. September
Bodywork

11:00 Uhr mit Elke

Saturday, 25. September
Pulse Cycling

15:00 - 16:30 Uhr mit Thomas K.

Sunday, 26. September
Bodywork

11 Uhr mit Maike

Saturday, 2. October
Pulse Cycling

15:00 - 16:30 Uhr mit Karin

Sunday, 3. October
Bodywork

Feiertag

Saturday, 9. October
Pulse Cycling

von 15:00 - 16:30 Uhr mit Uli

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